12 von 12 im März 2026
13.3.2026
Es ist wieder der 12. im März, der Tag an dem Caro von Draußen nur Kännchen die 12 Bilder des Tages sammelt.
Diesen Monat gibt es auch bei mir wieder 12 Fotos zu sehen.
Ich bin früh aufgestanden und direkt nach dem Frühstück zum Sport gegangen. Leider findet der Sport an der VHS statt, so daß wir jetzt lange Semesterferien hatten. Es regnet, da wollte ich, wie seit vielen Jahren die Plastiktüte nutzen, um die Schuhe auf dem Weg vor Nässe zu schützen und während des Sports den Fahrradsattel. Aber das Plastik hat sich einfach in Einzelteile aufgelöst. Da muß ich in Zukunft eine andere Lösung finden. Nachdem ich einmal im Winter meine Sportschuhe vergessen hatte und dann barfuß geturnt habe, stelle ich mir jetzt immer alles rechtzeitig vor die Haustür.

Dieses Jahr war ich relativ früh dran, unser Haus für Ostern zu dekorieren, darüber freue ich mich jetzt beim Blick auf die Fenster in der Haustür. Im Gegenlicht sieht man leider nur alles in schwarz-weiß.

Wieder zu Hause gönne ich mir erstmal ein Glas Wasser und einen Apfel.

Danach setze ich mich an den Computer. Ich will Entwürfe für einen Quilt machen und nutze es, um die neue Grafiksoftware für meinen inzwischen auf Linux laufenden Computer besser kennenzulernen. Die alte Software läuft nicht unter Linux, aber sie hätte sowieso für jedes aktuelle Betriebssystem erneuert werden müssen.

Ich habe in all den Tagen immer weiter fleißig Blöcke für meine 100-Tage-Challenge genäht. Heute breite ich alle Blöcke mal wieder auf dem Boden aus. Erstens will ich mich über den Fortschritt freuen und zweitens möchte ich sehen, welche Farben und Kombinationen ich noch nähen möchte.

Meine Arbeitsfläche ist mal wieder ganz frei geräumt, ich möchte mir jetzt endlich die nächste Hose nähen, auch diesmal wieder eine Ginger-Jeans von Closet Core Patterns. Die letzte Jeans hatte ich mit hoher Taille genäht, mochte aber die Taschenverarbeitung nicht. Ich will jetzt wieder die für eine niedrige Taille nutzen, die hatte mir viel besser gefallen. Dafür muß ich aber das Schnittteil fürs Taschenfutter auf die hohe Taille abändern. Vor Jahren haben wir mal die Druckerei der SZ in München besichtigt, Da durfte ich zum Schluß eine Restrolle leeres Zeitungspapier mitnehmen. Das Papier auf der Rolle war für die Druckmaschinen zu kurz und wäre weggeschmissen worden. Mein Mann hat heldenhaft die schwere Rolle in der S-Bahn zu uns nach Hause geschleppt. Das Papier ist perfekt für Schnittmuster, schön breit und gefühlt endlos lang. Der „Rest“ Papier auf der Rolle wird sicher bis an mein Lebensende reichen, egal wieviel ich nähe oder wie ewig lange ich lebe.

Inzwischen ist bei uns auch die Sonne herausgekommen, im Garten leuchten wunderschön die Blüten des Schneeballs. Den sehe ich immer schön von meinem Platz am Eßtisch aus.
Beim gemütlichen Gespräch nach dem Essen stricke ich noch ein paar Reihen am Ärmel meiner Strickjacke. Die ist schon lange fertig und im Gebrauch. Allerdings sind die Ärmel immer länger geworden und jetzt habe ich, um sie zu kürzen, die Bündchen und weitere 10 Reihen aufgeribbelt. Die Bündchen stricke ich jetzt wieder neu.

In der Küche ist immer noch mein Weihnachtsstern in voller Blüte. Vielleicht überlebt er ja mal wieder bis dieses Jahr Weihnachten, das ist mir im Laufe der Jahre zwei oder dreimal gelungen.

Am Nachmittag habe ich den vorgewaschenen Stoff für meine neue Hose gebügelt

und dann zugeschnitten. Es ist ein Cordstoff, da muß man die Strichrichtung beachten und ich wollte ebenfalls genau sein beim Fadenlauf. Also habe ich den Stoff auf dem Boden ausgebreitet und jedes Schnittmusterteil einzeln ausgeschnitten. Bei gewaschenenm Stoff habe ich immer das Gefühl der Fadenlauf verläuft in Wellen. Jedenfalls brauche ich immer ewig, um mit der Lage der Schnittmusterteile auf dem Stoff zufrieden zu sein.

Abends waren wir beim ADFC-Stammtisch, deshalb kommt auch dieser Beitrag erst wieder am 13. des Monats.





Auf die Ginger in Cord bin ich gespannt. Und ja, Fadenlauf ist wichtig. Gerade bei der Ginger, verdrehende Hosenbeine sind nervig.
Liebe Grüße, heike
Für den Quilt mußt du ein ganz schönes Reservoir haben an unis. Bin schon gespannt auf das Endergebnis.
Den Hosenschnitt werde ich mir mal ansehen. Lustig, ich habe hier eine große Rolle Transparentpapier, die vor vielen Jahren jemand neben die Papiercontainer stellte und mein Sohn geistesgegenwärtig die tapfer zu uns nach Hause schleppte. Davon zehre ich als Schnittmusterpapier.
Viele Grüße Karen